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Was zeichnet einen Englischen Garten aus?

15. Mai 2012 by admin

Im England des 18. Jahrhunderts hat sich eine komplett neue Gartenform entwickelt- der Englische Landschafts-Garten. Er war das Ergebnis einer Epoche, in welcher die Liebe zur puren Natur wieder neu entdeckt wurde. Im Gegensatz zur strengen Geometrie der italienischen Renaissance- und französischen Barock-Gärten finden sich im Englischen Garten naturnahe Landschafts- sowie organische Gestaltungs-Elemente.

Naturnahe Landschaft- die Grundelemente im Englischen Garten

Der traditionelle Englische Garten verfügt nicht über strenge Linien. Ein guter Rasenmäher wie auf haus-garten-meister.de/rasenmaher/ ist daher Pflicht. Sämtliche Konturen passen sich an die harmonischen Bodenstrukturen an, sodass die natürliche Wellenlinie der Natur das gesamte Erscheinungsbild prägt. Jegliche Art der Symmetrie wird aus dem Englischen Garten verbannt. Selbst die Gestaltung künstlicher Terrassen gilt als unnatürlich. Gewundene Wege, welche den Englischen Garten einem Gürtel (Gürtelweg) ähnlich umrunden, geben den Besuchern die Möglichkeit die verschiedenen Ansichten der Miniatur-Naturlandschaft zu genießen. Die Pflanzen können im Englischen Garten ungehindert wachsen. Sie werden nur beschnitten, wenn ihr Wachstum die Wege überwuchert oder das Gesamtbild massiv stört. Ist der Englische Garten auch naturbelassen, so wird er trotzdem regelmäßig gepflegt.

Wesentliche Gestaltungsrichtlinien sowie Merkmale im Englischen Garten

Eine wechselnde Geländeform sowie sanfte Wellenlinien sind die wesentlichen Merkmale und Grundlagen dieser Gartenanlage. Der künstliche Naturgarten sowie das naturbelassene Pflanzenwachstum vermitteln den Eindruck, dass die angelegten Wege durch eine unberührte Naturlandschaft, allerdings im Miniaturformat, führen. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Besucher malerische Ausblicke genießen kann. Als wesentliche Merkmale finden dabei beispielsweise Staffagebauten sowie Skulpturen, auch tempelartige Bauten oder malerische Pavillions, einen besonderen Platz. Die Verbindung von Stein und Natur ist im Englischen Garten grundsätzlich ein wichtiges Thema. Weitere wesentliche Bestandteile im Englischen Garten sind organisch gestaltete Teiche sowie mäandernde (gewundene) Flussläufe. Freie Wiesenflächen betonen die Busch- oder/und Bauminseln im Englischen Garten besonders reizvoll. Werden beispielsweise die Skulpturen oder Bauwerke dort aufgestellt, wird der Horizont akzentuiert und malerische Blickpunkte geschaffen.

Die optimale Gestaltung des Englischen Gartens

Durch die Naturnähe im Englischen Garten überwiegen die Grünpflanzen und sind der Natur entsprechend in abgestuften Höhenlagen angelegt. Staudenbeete und/oder Blumenrabatten sollten möglichst sparsam und wenn, dann nur in Nähe des Hauses angelegt werden, sodass der Eindruck einer unberührt-berührten Naturlandschaft nicht zerstört wird. Um einen Englischen Garten in Eigenregie anzulegen, ist unbedingt ein großzügiges Grundstück nötig. Soll der parkähnliche Charakter nachgebildet werden, sind fünfhundert Quadratmeter ein absolutes Minimum. Um die Grundstücksbegrenzungen unsichtbar zu machen, eignen sich speziell breite Hecken sowie unterschiedliche Sträucher und Nadel- und/oder Laubgehölze.


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